Album | Schakal (2015)

Der uralte Feind

Bist Du bar jedes Ziels man will Dich nicht verstehen Wie die Spinne an der weißen Wand wirst Du gesehen Weisen sie Dich wohlbelehrend ab von Deinem Weg Du hast dich zu lange gequält Er reicht dir die Hand aus dem dunklen Verstand Lass zergehen all Dein Selbst in seiner Hand Sei wieder Du spiegele Dich in seinem Angesicht Du bist sein Gericht Frei bist Du so trage ab den aufgetürmten Groll Ziehe in die Festung ein gebaut aus Blut und Zoll Nähret seinen Hunger so er füttert seine Brut Gebt Ihm Übel er vergibt So samtweich zu tragen Dein neues Gewand Lass zergehen all Dein Selbst in seiner Hand Sei wieder Du spiegele Dich in seinem Angesicht Du bist sein Gericht Du trägst sein Gesicht Du bist sein Gericht Du bist seine Hand Er ist Dein Verstand Dich selbst gibt es nicht Ein kleiner Funke zur unrechten Zeit birgt üblen Schaden weit und breit Dann frisst das Feuer bis es stirbt somit die Menschlichkeit verdirbt Lass zergehen all Dein Selbst in seiner Hand Sei wieder Du spiegele Dich in seinem Angesicht Du bist sein Gericht

Das Raubgetier

Welches Raubgetier Bleibt noch ganz zahm Wenn Beute naht Schnell der Geifer läuft Dem Hunde am Napf Fressen versagt Welches Biest lässt den Schafspelz lange an Nur weil man es ihm sagt Endlos eingeübt Mitten ins Schwarz Oh welch ein Rausch Wie ein gutes Tier Ganz selbstverloren Konditioniert Tag um Tag liegt das Ziel frei voraus So verlockend und nah Hätte man ihm gesagt dass es einmal so kommt Er hätte gelacht Jedes mal etwas mehr bis es spürbar ihm war Er hat es verdrängt Wie ein unerwünschter Gast in seinem Geist Der sich nimmt der laut lacht der sich einnistet Niemand sollte seinen neuen Freund je sehen Doch schon bald war er selbst gast im eigenen Haus So oft angelegt Und anvisiert doch niemals mehr Selbst ein gutes Tier Reisst einmal aus Dann wie im Rausch Welches Biest lässt den Schafspelz lange an Nur weil man es ihm sagt Hätte man ihm gesagt dass es einmal so kommt Er hätte gelacht Jedes mal etwas mehr bis es spürbar ihm war Er hat es verdrängt Wie ein unerwünschter Gast in seinem Geist Der sich nimmt der laut lacht der sich einnistet Niemand sollte seinen neuen Freund je sehen Doch schon bald war er selbst gast im eigenen Haus Im eigenen Haus

Eis und Glut

Ein Schritt zuviel Auf dünnem Eis Zuviel gewagt Du willst zurück Der erste Riss Im Spiegelbild Verlorenes Glück Du bist bodenlos Und versinkst im Nichts Es ist eiskalt auf Grund Kaum ein Lichtstrahl dringt Bis zu Dir hinvor Wünschst Dich nie mehr empor Man sieht nie hinein So oft trügt der Schein Du musst weitergehen Keine Angst keinen Schmerz keine Pflicht Ist es das, was Dir niemand verspricht Viele Narben verblassen Doch manch eine Wunde heilt nicht Ein Schritt zu kurz Über die Glut Samt jedem Traum Frisst sie Dich auf Nun willst Du vor Aus flammend Griff Verlorenes Glück Du bist körperlos Steigst auf mit dem Rauch Die Erlösung so nah Auch der Sündenweg Der der leichte ist Verspricht nichts und niemals

Das falsche Leben

Wie vom fernsten Stern Fühle ich mich gestrandet hier Ohne Erdung ohne einen Draht zu dieser Welt Sehe ich an mir hinab Fest verwurzelt stehe ich da Nicht vor und nicht zurück Was gibt mir noch dieser Boden hier Knorrig wie ein Baum der sich nicht biegt So trostlos nur grau in grau vor mir Aller Kräfte Quell schon lange versiegt Steh nicht still wenn man Dich hier einbetoniert Reg Dich damit nicht das Blut in Dir gefriert Schaue nach links schaue nach rechts Nimm die Scheu ab zu verlieren Du wirst nie traurig sein Findest Du was wirklich Dein Reg Dich frier nicht ein Es gibt nicht einen Tag Der nicht so wie der andere wäre Jener Wunschtraum ohne Reue einfach aufzustehen Und ohne Abschied gehen Dem Diesseits den Rücken kehren Nie ist es zu spät

Sklave der Sucht

Leidenschaft tief im Ursprung zerstörerisch Heute jedoch sanft umschmeichelt von guter Absicht Niemand hat gleich das Leid im Sinn Trügerisch fein umgarnend verführerisch Sich selbst tarnend schleicht sich ein durch die engste Lücke Gibt Dir Zeit wartet auf Ihr Ziel Einmal noch jetzt will ich nicht aufhören Du wirst schon sehen ich werde abschwören Lug und Trug macht sich breit es ist nie genug Glied um Glied erwächst das Hemd welches hauteng anliegt Dir den Platz kaum zum atmen gibt Schauspieler Deiner selbst für den Fortbestand der Fassade Makellos muss der Anblick bleiben Auf der Maske ist Dein Gesicht Einmal noch jetzt will ich nicht aufhören Du wirst schon sehen ich werde abschwören Für immerdar dem Sklaven loyal Einmal noch dann werde ich umkehren Ich schlage auf die Augen doch bin ich nicht wach Sie ruht gerade sanft Nie darf man sie wecken so wild und so stark nie endet der Bann So lass mich doch gehen Sie saugt auf mein Flehen Mein Dasein in Qual Im finsteren Tal Lass mich Doch gehen Lass mich doch gehen Ewige Qual Lass mich doch gehen Lass mich doch gehen Ewige Qual Einmal noch jetzt will ich nicht aufhören Du wirst schon sehen ich werde abschwören Für immerdar dem Sklaven loyal Einmal noch dann werde ich umkehren

Bauernopfer

Wie oft habe ich mir geschworen dass ich nichts mehr für dich tu Keine Hand mehr reiche ich Dir zu viele Finger ab im Nu Nein ich werde mich nicht mehr umdrehen Du sollst einmal auch alleine stehen Scheinbar bin ich in diesem Spiel Dir nur Die wertlose zu opfernde Figur Genau wie der König im Lande Braucht er eine helfende Hand Kein Verlass kein Ideal keine Hilfe in der Not Wirfst raus auch ein Kind für einen Platz im Rettungsboot Nein ich werde nicht mehr zu Dir sehen Niemals will ich Deinen Weg verstehen Scheinbar bin ich in diesem Spiel Dir nur Die wertlose zu opfernde Figur Genau wie der König im Lande Braucht er eine helfende Hand Die Edlen der seinen bestehen Die wertlosen Bauern vergehen Will Dich nicht mehr sehen Deinen Weg verstehen Nicht mehr bei Dir sein Nicht Dein Opfer sein

Kein Ursprung kein Ende

Es flackern die Lichter im Zeitlosen Raum Bis ein Lichtstrahl eintrifft Äonen vergrauen Durch das Lupenglass wirke ich auch nicht groß So nichtig und klein ist das eigene Los Kann nie das Ganze sehen Durch meine Augen nur verstehen Kein Ursprung kein Ende Kein Ursprung kein Ende Man redet von Fügung nur weil es gefällt Das eigene Fristen mehr Wertung erhält Die Sehnsucht nach mehr nach der Hülle Zerfall Lässt uns flehen und beten als gäbe es die Wahl Kein Licht das Dunkel hellt Wir sehen nur das was uns gefällt Diese Welt die uns so kurz nur hält Lässt uns träumen von göttlichem Glanz Seit jeher ist des Menschen Begehr Aufzufahren in den kosmischen Tanz Frei wollen wir sein Dem Schicksal der Schöpfung enteilen Schauen wir hoch oder ganz tief hinein Keine Richtung scheint endlich zu sein Wollen sehen um uns selbst zu verstehen Die Erkenntnis bleibt fern und geheim Frei wollen wir sein Dem Schicksal der Fügung enteilen Kein Licht das Dunkel hellt Wir sehen nur das was uns gefällt Kein Ursprung kein Ende Kein Ursprung kein Ende Kein Ursprung kein Ende Kein Ursprung kein Ende

Die letzte Plage

Öffne Deine Faust Sieh genau hinein Ja Du weißt genau Was Du siehst ist Dein Wie die Plage weisgesagt vernichten Du und ich Jegliche Koexistenz krankes Ungewicht Fresst und nehmt Es ist reichlich aufgetischt Viel zu satt um aufzustehen Bis der letzte Tag erlischt Arme Mutter Welt Milch kaum noch enthält Reiße nun die Brust Nimm hin den Verlust Bricht das Fieber aus Feuersturm Vulkan Reinigt ihren Leib Ist geheilt fortan Wie die Plage weisgesagt vernichten Du und ich jegliche Koexistenz krankes Ungewicht Fresst und nehmt Es ist reichlich aufgetischt Viel zu satt um aufzustehen Bis der letzte Tag erlischt

Der grimme Schnitter

Die große Dunkelheit Es ist zu spät es ist zu spät Vieles nicht verziehen Man hält halt nicht was man verspricht Was immer jetzt auch kommt Ich tauche darin ein Bringe zu Ende nimm dir Ruhe schau was wichtig ist Lerne schätzen Deine Welt schnell ist es vergällt Jeder Augenblick hier zählt rückwärts läuft die Uhr Vielleicht überraschend bleibt es Dir unvollendet Dann sind Mensch und Einsatz ungeliebt und verschwendet Nein ich will nicht gehen Woraus soll mein Leben bestehen Gib mir noch etwas Zeit Mache mich für den Aufbruch bereit Ja Du weißt genau steht er hinter Dir lautlos und still Nur ein Nicken bezeugt dass er zu Dir will Es wurde gesät und die Ernte holt er sich nun ein Nicht verhandelbar uralte Tradition Ein Schwung der Halm ist um Nein ich will nicht gehen Woraus soll mein Leben bestehen Gib mir noch etwas Zeit Mache mich für den Aufbruch bereit

Süßes Entsetzen

Stoße nicht auf diese Tür denn nicht umsonst ist Eingesperrt deine Gier nach dem Entsetzen Gib nicht frei jenes Ungeheuer welches Dich entzückt und verzehrt samt Haut und Haaren Ist es einmal in Sicht saugt es und zieht an Dir wie ein Magnet Liebe auf den ersten Blick Nun darfst du fürchten dass es Dich zerbricht Doch Du musst es sehen Willst nicht widerstehen Helllicht Tag Feind der Dunkelheit und Schatten Schwindet rasch löst ganz auf das Rationale Bietet Dich feil der Nacht und neuen Ängsten Nackt und starr glotzt Du durch die offenen Türen Ist es einmal in Sicht saugt es und zieht an Dir wie ein Magnet Liebe auf den ersten Blick Nun darfst du fürchten dass es Dich zerbricht Doch Du musst es sehen Willst nicht widerstehen Friert die Furcht sich durch Dein Fleisch Und gräbt sich ein in Deinem Geist So soll es geschehen Friert die Furcht sich durch Dein Fleisch Und gräbt sich ein in Deinem Geist Doch Du musst es sehen Willst nicht widerstehen Friert die Furcht sich durch Dein Fleisch Und gräbt sich ein in Deinem Geist So soll es geschehen

Totlebendig

Wenn mir das Herzblut kaum noch fließt im Leibe ruht Wie kann ich auslösen die Flut Sprenge die Fesseln klingt so einfach fordert Mut Wo soll ich sammeln noch mehr Wut Noch schneller noch höher noch weiter Ganz nah dem Tod Nie so lebendig glücklich vor Adrenalin Nie so gelacht nie so geschrien Alles verschwommen rasend rauscht an mir vorbei Doch der Moment bricht jäh inzwei Noch schneller noch höher noch weiter Ganz nah dem Tod Wenn mir das Herz rast weiche Knie die Augen groß Mir neue Freude gibt den Stoß Zu nah am Abgrund wo der Tiefe steter Sog Mich um mein Leben dann betrog Noch schneller noch höher noch weiter Ganz nah dem Tod Ganz nah dem Tod

Antiquar der Lüge

Ich soll nicht belügen Schon garnicht betrügen Ganz rein sein im Herzen In Demut verschmerzen Der eigenen Predigt Heimlich und lautlos entledigt Ein Wort nur will ich vernehmen Donnergroll und Beben Reicht mir nicht als Zeichen Um nach Dir zu streben Deinen Geist beleben Keine Schuld vergeben Antiquar der Lüge Unheil bringt Dein Wind Ich kann Dir nicht glauben Paläste verstauben Wissen schafft Erleuchtung Und nicht Furcht vor der Verdammung Der eigenen Predigt Heimlich und lautlos entledigt Ein Wort nur will ich vernehmen Donnergroll und Beben Reicht mir nicht als Zeichen Um nach Dir zu streben Deinen Geist beleben Keine Schuld vergeben Antiquar der Lüge Unheil bringt Dein Wind Jeder folge Seinem Golde Jeder Krieg gelobt Ein Wort nur will ich vernehmen Donnergroll und Beben Reicht mir nicht als Zeichen Um nach Dir zu streben Deinen Geist beleben Keine Schuld vergeben Antiquar der Lüge Unheil bringt Dein Wind

 

Album | Schlagend Herz klagend Schmerz (2018)

Ein Dolch mein Blut

Sag mir nicht wie es ist Dass ich nicht hören mag Dass ich nicht das gleiche fühlen will Dass ich nicht das gleiche sehen will Niemals kann Ich bin mir Viel zu fern Ein Dolch mein Blut So grausam es scheint die Klinge heilt gut Erlöse die Liebe Stich zu es ist genug Angespült ward ich hier An einen weißen Strand Fern von allem was mir je bekannt Rinnt mein Leben durch den schwachen Griff Meiner Hand Finde ich hier Ganz zu mir Wie soll Dich jemand finden Wenn Du Dich selbst nicht siehst Wie soll Dich jemand sehen Wenn Du Dich selbst nicht liebst Ein Dolch mein Blut So grausam es scheint die Klinge heilt gut Erlöse die Liebe Stich zu es ist genug

Ich bin nicht wie Du

Wohin soll es weitergehen So viele mit mir doch hier stehen Es beißt die Nacht in kaltes Fleisch Dein ist das Reich Trübsal zugleich Ich bin nicht wie Du Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da Deine Welt sei wunderschön In weiß auf schwarz gedrückt zu sehen Doch wer nicht glaubt dem rollt das Haupt Dein ist das Reich Trübsal zugleich Ich bin nicht wie Du Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da Ich bin nicht wie Du Nein Nein Ich bin nicht wie Du Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da Irgendwann wirst Du hier stehen Und Du wirst sehen ich bin nicht für Dich da

Schlagend Herz klagend Schmerz

All Ihresgleichen uns ergeben Wir stellen die Weichen Ihrer Leben Einmal für Jeden so seid Euch gewahr Fordert ein Ausgleich Für jedwedes Leben Feuer und Glut Feuer und Glut Brenne in Deiner Wut All Ihresgleichen Unvermögen Der Gier nach saurem Wein erlegen Einmal für Jeden so seid Euch gewahr Fordert ein Ausgleich Für jedwedes Leben Feuer und Glut Feuer und Glut Brenne in Deiner Wut Los Still an mir Deine Gier Komm herein in mein Heim Schlagend Herz klagend Schmerz Reiß hinaus All die Wehen nun vergehen In mir fortbestehen Einmal für Jeden so seid Euch gewahr Fordert ein Ausgleich Für jedwedes Leben Einmal für Jeden so seid Euch gewahr Fordert ein Ausgleich Für jedwedes Leben Feuer und Glut Feuer und Glut Brenne in Deiner Wut

Dein Leidensweg

Fang erst garnicht an damit Denn noch bist du frei Träumst dich ganz vollendet schon Wähl Dir selbst dein Leid Heute beginnt der erste Schritt Lauf nur du kehrst nicht mehr zurück Spüre den Tanz der Nadel und ganz schwarz wird Dein Herz Nun wirst du angesehen Doch kein Blick ist wie zuvor Die Rüstung so bequem Doch wer bist du komm hervor Jede Rast macht klar dir nur Dass so viel noch fehlt Noch ein Bild ertrag es stets Leb den Leidensweg Heute beginnt der erste Schritt Lauf nur du kehrst nicht mehr zurück Spüre den Tanz der Nadel und ganz schwarz wird Dein Herz Nun wirst du angesehen Doch kein Blick ist wie zuvor Die Rüstung so bequem Doch wer bist du komm hervor Komm hervor Komm hervor Nun wirst du angesehen Doch kein Blick ist wie zuvor Die Rüstung so bequem Doch wer bist du komm hervor Nun wirst du angesehen Doch kein Blick ist wie zuvor Die Rüstung so bequem Doch wer bist du komm hervor Komm hervor Komm hervor

Schatten von Babylon

Steig über die Trümmer Lauf durch den staubigen Nebel Sieh über die Landen Atme das süße verderben Ich bin das Tier Du bist willkommen bei mir Auch Dein sei das Reich Du wirst zu mir Sieh nur die Krallen an Dir Ein Schatten von Babylon So Viele im Zwielicht Höhnisches Pfeifen und Zischen So rosig Dein Leib noch Doch für ein Festmahl zu wenig Ich bin das Tier Du bist willkommen bei mir Auch Dein sei das Reich Du wirst zu mir Sieh nur die Krallen an Dir Ein Schatten von Babylon Ihr seid hier um zu geben Einander Nicht mir Soll der Grund neu erbeben Die Trümmer lasst liegen Ich bin das Tier Du bist willkommen bei mir Auch Dein sei das Reich Du wirst zu mir Sieh nur die Krallen an Dir Ein Schatten von Babylon

Niemals zurück

Wer entscheidet über Unglück Wer das Leid erhält Wem gehört all Überfluss Und wer lebt in Verdruss Du kannst verkriechen Dich als Maus Die Katze zieht Dich aus dem Haus Es wird geschehen Einmal nehme ich diesen Weg Einmal bieg ich ab zu spät Einmal schau ich bloß hinauf Niemals zurück nie mehr wohlauf Dies Geflecht war nie gerecht Verteilt wird ungleich Lohn Mir der Segen Dir der Fluch Die Tugend schmeckt den Hohn Du kannst verkriechen Dich als Maus Die Katze zieht Dich aus dem Haus Es wird geschehen Einmal nehme ich diesen Weg Einmal bieg ich ab zu spät Einmal schau ich bloß hinauf Niemals zurück nie mehr wohlauf Niemals zurück Nie mehr wohlauf Einmal nehme ich diesen Weg Einmal bieg ich ab zu spät Einmal schau ich bloß hinauf Niemals zurück nie mehr wohlauf

Glück allein

Einmal im Leben Will ich vergeben Gib mir die Kraft dafür All das Bestreben Ruheloses Beben Ist dies die Ewigkeit Ich bin hier Wo bist du Lass mich ein So allein Sei doch mein Glück allein Einmal im Leben Will ich mir nehmen Die Frucht der Herrlichkeit Süss und belebend Triefend vor Elend Ist das die Seligkeit Ich bin hier Wo bist du Lass mich ein So allein Sei doch mein Glück allein Ich bin hier Wo bist du Lass mich ein So allein Sei doch mein Glück allein

Der Moment der zählt

Es sind die kleinen Dinge Die Dich zum lächeln Dich zum sterben führen Den Glanz niemals verlieren Sammle wie Edelsteine Diese Momente denn sonst gibt es nichts Dass ehrlich zählt und siegt Halt an die Zeit Schaff Platz im Raum Bleib endlich stehen Nur um zu schauen Nie mehr als jetzt Kommt Dir der Moment der zählt Gezerrt in jede Richtung Jede Errungenschaft und große Tat Beglückwünscht abgehakt Je mehr Du raffst und anhäufst Je tiefer drückt die Last Dich in den Grund Horch auf die Seele schreit Halt an die Zeit Schaff Platz im Raum Bleib endlich stehen Nur um zu schauen Nie mehr als jetzt Kommt Dir der Moment der zählt Deine Worte Deine Wege Deine Taten Deine Zeit Sie verblassen in der Ferne Nichts bleibt Machen wir uns doch jetzt unsere Welt Ganz genau wie sie uns gefällt Machen wir uns doch jetzt unsere Welt Wie sie uns gefällt Alles wird zu Schutt alles wird zu Asche Dabei liegt das Gute so nah Doch es ist genug Platz in den Ruinen Lebt Euch ein in der Nacht Halt an die Zeit Schaff Platz im Raum Bleib endlich stehen Nur um zu schauen Nie mehr als jetzt Kommt Dir der Moment der zählt Deine Worte Deine Wege Deine Taten Deine Zeit Sie verblassen in der Ferne Nichts bleibt

Der einsame Verderber

Ich nahm mir was ich wollte Was soll ich jetzt bereuen Keine Einsicht etwas Scham Nur Begehr Zu geben fiel mir schwer Doch heute denke ich anders Ich bringe nun mit beiden Händen Den Verderb Nicht alleine Will ich gehen Da ist etwas in mir Das ohne mich nicht schwindet Ertrage es nicht in Einsamkeit Wo seid Ihr Nach rausgeschriener Wut Bin ich jetzt nur kleinlaut Einst frei der Wege ward ich belogen So wie Ihr Nicht alleine Will ich gehen Mein Gefolge Mir erwählen

Der verfluchte Hunger nach Gold

Atme aus und atme ein Du kannst näher bei uns sein Die Gedanken drück hinfort Schaff uns Deinen eigenen Ort Liegst Du im Schlaf die Augen auf Stehst Du am Tag in tiefstem Traum Verworren sind die Brücken Die wir erbauen Wir haben Dich erkoren Aus schwarzer Asche neugeboren Antlitz und namenlos Stehen wir Dir bei Einst war auch ich verloren Traf wie Du auf spitze Ohren Jeder ein König hier Kehr nicht mehr zurück Eisig Flut reißt Dich hinab Aus dem warmen Himmelsbett Deine Festung halb verloren Wirst erneut im Schmerz geboren Liegst Du im Schlaf die Augen auf Stehst Du am Tag in tiefstem Traum Verworren sind die Brücken Die wir erbauen Wir haben Dich erkoren Aus schwarzer Asche neugeboren Antlitz und namenlos Stehen wir Dir bei Einst war auch ich verloren Traf wie Du auf spitze Ohren Jeder ein König hier Kehr nicht mehr zurück Ein letztes Mal nur zum Abschied nehmen Fahr ich das Schwert tief in meine Vene Ein letztes Mal nur zum Abschied nehmen Da explodiert das Gold in meiner Vene Wir haben Dich erkoren Aus schwarzer Asche neugeboren Antlitz und namenlos Stehen wir Dir bei Einst war auch ich verloren Traf wie Du auf spitze Ohren Jeder ein König hier Kehr nicht mehr zurück Ein letztes Mal nur zum Abschied nehmen Fahr ich das Schwert tief in meine Vene Ein letztes Mal nur zum Abschied nehmen Da explodiert das Gold in meiner Vene